Kanu-Club Grevenbroich: Saisonauftakt mit Anpaddeln

Paddel-Spaß auf der Erft: Die Kanuten starten an der Schleuse in Bedburg zu ihrer 13 Kilometer langen Abfahrt. Foto: Verein/Ruth Wiedner-Runo

(-wi) Neunzehn Wassersportler und Boots-Hund Cooper eröffneten jetzt (26. März) mit dem traditionellen Anpaddeln die Kanu-Saison 2022. Nicht nur die Frühlingssonne sorgte für beste Stimmung bei der gut zweistündigen Abfahrt von Bedburg bis zum Grevenbroicher Bootshaus. Die Aktiven um Geschäftsführer Jens Reibiger und Schatzmeisterin Andrea Huhnstock genossen die Erft-Tour in vollen Zügen. Sie waren allesamt erleichtert, sich nach fast zwei Jahren Corona-Zwangspause wieder turnusgemäß im Monat März zum offiziellen Anpaddeln zu treffen.


Am Grevenbroicher Bootshaus: Aufladen der Kajaks und Kanadier. Foto: Verein/Ruth Wiedner-Runo

Für Karl-Peter Reinders, Vorsitzender des Kanu-Clubs Grevenbroich, war es ein Saison-Auftakt nach Maß. Auch wenn der KCG-Chef nach einem Krankenhausaufenthalt das Treiben vorerst nur als Zaungast verfolgen konnte, freute er sich doch über die gute Resonanz. Und auch Jens Reibiger wertete die große Teilnehmerzahl als ein positives Signal: „Ich habe die Hoffnung, dass das Vereinsleben jetzt wieder richtig anlaufen kann.“ Das Interesse bei den Kanuten ist auf jeden Fall groß. Bei Kaffee und selbstgebackenem Käse- und Nusskuchen wurden am Bootshaus dann auch schon erste Pläne für weitere Wanderfahrten und für erste Trainings-Treffen gemacht.

Im Gespräch: KCG-Vorsitzender Karl-Peter Reinders (rechts) und sein Vize Reinhold Runo. Foto: Verein/Ruth Wiedner-Runo

Acht volle Müllsäcke und ein Schaukelpferd

KCG macht mit beim Frühjahrsputz:



Gruppenfoto mit Schaukelpferd: Seit Jahren unterstützt der Kanu-Club tatkräftig die Aufräumaktion der Stadt Grevenbroich: Foto: Verein/Ruth Wiedner-Runo

(-wi) Acht volle Müllsäcke und ein herrenloses Schaukelpferd – das ist die Bilanz der Kanu-Sportler, die sich am Samstag (12. März) einmal mehr am Frühjahrsputz der Stadt Grevenbroich beteiligt haben. Während in der Natur hauptsächlich gedankenlos weggeworfene Verpackungen wie Papierfetzen, Plastiktüten, zertretene Dosen oder auch gebrauchte Hygieneartikel den Weg in die Müllbeutel der KCG-Helfer fanden, staunte Timo nicht schlecht. Der Zehnjährige, der zum zweiten Mal mit seiner Mutter Monika Jagielski das Erft-Ufer und den angrenzenden Zauberwald nach Unrat durchforstete, fand ein Schaukelpferd. Das braun-beige Plüsch-Tier stand einsam und verlassen an einer Wegbiegung. Da nirgends jemand zu sehen war, hat Timo dann auch spontan entschieden: „Das Schaukelpferd nehmen wir natürlich mit.“ Für ihn war sofort klar: „Das Pferdchen gehört nicht auf den Müllwagen. Jetzt kommen so viele Familien aus der Ukraine, da freut sich sicher ein Flüchtlingskind über mein Fundstück.“ Und so versprach Mama Monika, mit Timo zum Wochenanfang das Schaukelpferd im Caritas-Kaufhaus abzugeben, damit es auf diesem Wege in liebevolle Kinderhände vermittelt werden kann.



Ein besonderes Fundstück: Stolz reckt Timo Jagielski (10) das Schaukelpferd in die Höhe, neben ihm Mama Monika. Foto: Verein/ Ruth Wiedner-Runo

Unter der Regie von KCG-Geschäftsführer Jens Reibiger und Schatzmeisterin Andrea Huhnstock wurde zunächst in der Bootshalle „klar Schiff“ gemacht, bevor dann 12 Kanu-Sportler bei bestem Frühlingswetter ausströmten, um die Erft-Böschung von achtlos entsorgtem Müll zu befreien.


Ziehen eine positive Bilanz (von links): KCG-Vize Reinhold Runo, Geschäftsführer Jens Reibiger und Kassiererin Andrea Huhnstock. Foto: Verein/ Ruth Wiedner-Runo

Die stadtweite Aufräumaktion wurde auch dieses Mal wieder federführend von Ralf Dietrich gesteuert. Mit mehr als 2600 Teilnehmern hatte das Umweltzentrum Schneckenhaus bereits vorab einen Teilnehmer-Rekord verzeichnet.

Frühjahr 2o22

Die Corona-Pandemie hat uns noch weiter im Griff und fast nichts ist vorhersehbar.
An dieser Stelle möchten wir auf die vorläufige Planung hinweisen:

– Am 17. März möchten wir, wie jedes Jahr, den Frühjahrsputz der Stadt Grevenbrich tatkräftig unterstützen und werden im Umfeld vom Bootshaus und an den Ufern der Erft mit aufräumen.
– Das Anpaddeln wird am 26. März auf der gewohnten Strecke von Bedburg nach Grevenbroich statfinden.
– Die Jahreshauptversammlung haben wir schweren Herzen noch einmal verschoben. Die soll am 21. Mai stattfinden.

Die Termine werden auf unsere Seite „Termine“ aktuell gehalten.

Weihnachts-Paddeln und Posaunenklänge

Kanu-Club Grevenbroich

Pandemie macht erfinderisch: Weihnachts-Paddeln statt Nikolausfeier
Foto: KCG/ Karlpeter Reinders

(-wi) Die Pandemie macht erfinderisch: Und so verlegten die Grevenbroicher Kanuten ihre traditionelle Nikolausfeier im Bootshaus kurzerhand auf die Erft. „Das erste Weihnachts-Paddeln wurde zu einem vollen Erfolg“, schwärmt dann auch ein zufriedener KCG-Vorsitzender Karlpeter Reinders. Er zählte 30 Mitglieder, die sich für die Outdoor-Veranstaltung unter 2G-Regeln angemeldet hatten. Mit Lichterketten,
Tannengrün und Weihnachtskugeln geschmückten Kajaks, Kanadier und Wander-booten ging‘s dann auf die Erft in Richtung Gustorfer Mühle.

Reibekuchene im Freien anstelle von Keksen im Bootshaus. Foto: KCG


Nach gut drei Stunden waren die Aktiven am Bootshaus zurück, wo sievon einer Abordnung der Messdiener aus Rath-Anhoven mit Posaunen- und Trompeten-Klängen empfangen wurden. Angela Scherer, seit 1975 Mitglied im Kanu-Club Grevenbroich, hatte die Jugendlichen aus ihrem Heimatdorf für diese spontane KCG-Aktion gewinnen können. Und bei dem Empfangsständchen blieb es nicht: Während sich die Kanuten am Lagerfeuer aufwärmten, sorgten die Messdiener für weihnachtliche Klänge. Zu Glühwein und Kinderpunsch gab’s Reibekuchen mit
Apfelmus – gebacken von Karlpeter Reinders und KCG-Geschäftsführer Jens Reibiger. Ei ne Wiederholung soll es auf jeden Fall in 2022 geben: Auf der Erft und auf dem Hariksee – als Dankeschön für die Gäste aus Rath-Anhoven.

Nikolausfeier 2o21

Die Nikolausfeier des Kanu Club Grevenbroich in diesem Jahr wird wohl etwas anders werden als die vorherigen. Nicht, weil die letzten nicht schön waren, sondern weil die Corona-Situation mal wieder Flexibiltät fordert.

Darum haben wir uns entschieden mal „irgendwas draußen zu machen“. „Paddeln“ ist uns sofort eingefallen und „Lagerfeuer“ auch. So ist jetzt unser Plan, daß wir uns zu einer adventlichen Lichterfahrt treffen wollen. Und wenn uns dann in den Booten zu langweilig oder zu kalt wird, dann wollen wir uns am Lagerfeuer wärmen und gemeinsam noch etwas warmes trinken oder essen. Alles unter den dann gültigen Corona-Richtlinien.

Bis dahin freuen wir uns schon auf eine feierliche, vorweihnächtliche Kanufahrt – im Dunkeln mit Kerzen und Keksen.

Jahreshauptversammlung am 3.7.2o21

Die Jahreshauptversammlung des Kanu Club Grevenbroich mußte im Frühjahr wegen der Corona-Pandemie verschoben werden. Nun hat sie am 3.7.2o21 als „Open-Air-Veranstaltung“ bei schönstem Wetter vor dem Bootshaus stattgefunden.

An frischer Luft und mit ausreichend Abstand haben die anwesenden Mitglieder den Berichten der einzlnen Gremien gelauscht . Obwohl anzunehmen war, dass in dem Corona-Jahr 2o2o nicht allzu viel passiert ist, hat sich trotz alle dem doch noch das eine oder andere, insbesondere bei der Renovierung des Bootshaus, getan.

Nach knapp anderthalb Stunden hat dann – passend zum Ende der Veranstaltung – ein leichter Regen eingesetzt. Die Vereinsmitglider hat das nicht sonderlich gestört. Viele waren froh, endlich mal wieder miteinander reden zu können.

Fast ein Anpaddeln

Am Samstag den 26. Juni 2o21 haben sich kurz entschlossen einige Kanuten des Kanu Club Grevenbroich verabredet, um endlich mal wieder gemeinsam die Erft von Bedburg nach Grevenbroich zu paddeln. Nach der langen Zeit, in der bedingt durch Corona solche Gruppenaktivitäten untersagt waren, hat sich fast ein Gefühl von Anpaddeln eingestellt. Andrerseits aber war für „echtes“ Anpaddeln mittem im Sommer das Wetter viel zu schön.

26.6.2o21: Fast ein Anpaddeln

Und so gab es nur glückliche Gesichter.

Die Jahreshauptversammlung des KCG wird verlegt

Aufgrund der sich verschärfenden Situation der Corona-Pandemie und der neuen Regelungen hierzu hat der Vorstand des Kanu-Club Grevenbroich kurzfristig beschlossen, die Jahreshauptversammlung zu verlegen.  Auch wenn es aktuell die Möglichkeit zu einer „rein digitalen“ Mitgliederversammlung gibt, möchten der Vorstand den Mitgliedern auch eine persönlich Anwesenheit vor Ort ermöglichen. Hiervon aber raten zur Zeit vehement das RKI, Behörden, Verbände und Regierungen ab, selbst unter Einhaltung von entsprechenden Hygienekonzepten.  

Für die Jahreshauptversammlung wird nun einen Termin in circa fünf Monaten ins Auge gefasst. Dann sollte sich die Situation hoffentlich so weit wieder normalisiert haben. Zu dem besteht im Sommer auch die Möglichkeit, eine Zusammenkunft im Freien zu organisieren. Wenn das Datum festgelegt ist, werden die Verinsmitglieder   schnellstmöglich informiert

Das allerwichtigste für den Vorstand bleibt es, die Gesundheit der Kanutinnen und Kanuten nicht zu gefährden. Damit dann auf der Jahreshauptversammlung ein Wiedersehen von Angesicht zu Angesicht möglich wird.

Abpaddeln mit Abstand

(-wi) Mit dem Abpaddeln beendeten jetzt die Mitglieder des Kanu-Club Grevenbroich die Saison. Die Traditionsveranstaltung fand – der Pandemie geschuldet – in ganz kleinem Rahmen satt. Lediglich 17 Wanderfahrer und Freizeitsportler trafen sich am 3. Oktober, um die 13 Kilometer lange Abfahrt bei regnerischem Herbstwetter von Bedburg zum Bootshaus unter Corona-Auflagen zu absolvieren. Abstand hatte dabei Vorfahrt. Und so wurden die Dreier- und Vierer-Canadier ausschließlich von Familienmitgliedern besetzt.

Tapfer schlug sich dabei Pascal Mährle, der als einziger Gast beim Abpaddeln mit von der Partie war: Bei seiner Premiere wurde er tatkräftig von Frau Katrin, Schwägerin Helena Runo und Schwiegermutter Ellen Brackmann-Runo unterstützt.Mährle, beim Sportamt der Stadt Grevenbroich für 72 Vereine Ansprechpartner, merkte dann auch nach einer zweistündigen Abfahrt anerkennend an: „Paddeln ist nicht so leicht, wie es vom Ufer aus aussieht. Ich bin doch ordentlich geschafft!“

Das traditionelle Anpaddeln im März war bereits ersatzlos gestrichen worden. Auf einen offiziellen Saisonabschluss im Oktober wollte der KCG-Vorstand aber nicht komplett verzichten. Und so wurde die Abfahrt von Bedburg nach Grevenbroich unter Corona-Bedingungen mit gebührendem Abstand und in kleinem Rahmen organisiert. „Die Corona-Krise hat unser Vereinsleben fast zum Erliegen gebracht. Wir haben seit März konsequent alle Veranstaltungen abgesagt und das Mannschaftstraining auf dem Wasser ausgesetzt“, sagt KCG-Vorsitzender Karl-Peter Reinders. Betroffen davon sei auch das bevorstehende Wintertraining in der Halle. Und auch im Bootshaus gelten weiterhin verschärfte Corona-Bedingungen. „Wer allein paddelt, muss die Regeln befolgen“, weist Reinders auf unzählige Aushänge in der Bootshalle hin. Er wirbt für Verständnis und betont: „Vernunft ist gefragt. Die Gesundheit unserer Mitglieder hat einfach Priorität.“