Jahreshauptversammlung am 3.7.2o21

Die Jahreshauptversammlung des Kanu Club Grevenbroich mußte im Frühjahr wegen der Corona-Pandemie verschoben werden. Nun hat sie am 3.7.2o21 als „Open-Air-Veranstaltung“ bei schönstem Wetter vor dem Bootshaus stattgefunden.

An frischer Luft und mit ausreichend Abstand haben die anwesenden Mitglieder den Berichten der einzlnen Gremien gelauscht . Obwohl anzunehmen war, dass in dem Corona-Jahr 2o2o nicht allzu viel passiert ist, hat sich trotz alle dem doch noch das eine oder andere, insbesondere bei der Renovierung des Bootshaus, getan.

Nach knapp anderthalb Stunden hat dann – passend zum Ende der Veranstaltung – ein leichter Regen eingesetzt. Die Vereinsmitglider hat das nicht sonderlich gestört. Viele waren froh, endlich mal wieder miteinander reden zu können.

Fast ein Anpaddeln

Am Samstag den 26. Juni 2o21 haben sich kurz entschlossen einige Kanuten des Kanu Club Grevenbroich verabredet, um endlich mal wieder gemeinsam die Erft von Bedburg nach Grevenbroich zu paddeln. Nach der langen Zeit, in der bedingt durch Corona solche Gruppenaktivitäten untersagt waren, hat sich fast ein Gefühl von Anpaddeln eingestellt. Andrerseits aber war für „echtes“ Anpaddeln mittem im Sommer das Wetter viel zu schön.

26.6.2o21: Fast ein Anpaddeln

Und so gab es nur glückliche Gesichter.

Die Jahreshauptversammlung des KCG wird verlegt

Aufgrund der sich verschärfenden Situation der Corona-Pandemie und der neuen Regelungen hierzu hat der Vorstand des Kanu-Club Grevenbroich kurzfristig beschlossen, die Jahreshauptversammlung zu verlegen.  Auch wenn es aktuell die Möglichkeit zu einer „rein digitalen“ Mitgliederversammlung gibt, möchten der Vorstand den Mitgliedern auch eine persönlich Anwesenheit vor Ort ermöglichen. Hiervon aber raten zur Zeit vehement das RKI, Behörden, Verbände und Regierungen ab, selbst unter Einhaltung von entsprechenden Hygienekonzepten.  

Für die Jahreshauptversammlung wird nun einen Termin in circa fünf Monaten ins Auge gefasst. Dann sollte sich die Situation hoffentlich so weit wieder normalisiert haben. Zu dem besteht im Sommer auch die Möglichkeit, eine Zusammenkunft im Freien zu organisieren. Wenn das Datum festgelegt ist, werden die Verinsmitglieder   schnellstmöglich informiert

Das allerwichtigste für den Vorstand bleibt es, die Gesundheit der Kanutinnen und Kanuten nicht zu gefährden. Damit dann auf der Jahreshauptversammlung ein Wiedersehen von Angesicht zu Angesicht möglich wird.

Abpaddeln mit Abstand

(-wi) Mit dem Abpaddeln beendeten jetzt die Mitglieder des Kanu-Club Grevenbroich die Saison. Die Traditionsveranstaltung fand – der Pandemie geschuldet – in ganz kleinem Rahmen satt. Lediglich 17 Wanderfahrer und Freizeitsportler trafen sich am 3. Oktober, um die 13 Kilometer lange Abfahrt bei regnerischem Herbstwetter von Bedburg zum Bootshaus unter Corona-Auflagen zu absolvieren. Abstand hatte dabei Vorfahrt. Und so wurden die Dreier- und Vierer-Canadier ausschließlich von Familienmitgliedern besetzt.

Tapfer schlug sich dabei Pascal Mährle, der als einziger Gast beim Abpaddeln mit von der Partie war: Bei seiner Premiere wurde er tatkräftig von Frau Katrin, Schwägerin Helena Runo und Schwiegermutter Ellen Brackmann-Runo unterstützt.Mährle, beim Sportamt der Stadt Grevenbroich für 72 Vereine Ansprechpartner, merkte dann auch nach einer zweistündigen Abfahrt anerkennend an: „Paddeln ist nicht so leicht, wie es vom Ufer aus aussieht. Ich bin doch ordentlich geschafft!“

Das traditionelle Anpaddeln im März war bereits ersatzlos gestrichen worden. Auf einen offiziellen Saisonabschluss im Oktober wollte der KCG-Vorstand aber nicht komplett verzichten. Und so wurde die Abfahrt von Bedburg nach Grevenbroich unter Corona-Bedingungen mit gebührendem Abstand und in kleinem Rahmen organisiert. „Die Corona-Krise hat unser Vereinsleben fast zum Erliegen gebracht. Wir haben seit März konsequent alle Veranstaltungen abgesagt und das Mannschaftstraining auf dem Wasser ausgesetzt“, sagt KCG-Vorsitzender Karl-Peter Reinders. Betroffen davon sei auch das bevorstehende Wintertraining in der Halle. Und auch im Bootshaus gelten weiterhin verschärfte Corona-Bedingungen. „Wer allein paddelt, muss die Regeln befolgen“, weist Reinders auf unzählige Aushänge in der Bootshalle hin. Er wirbt für Verständnis und betont: „Vernunft ist gefragt. Die Gesundheit unserer Mitglieder hat einfach Priorität.“

Anpaddeln fällt ersatzlos aus

(-wi) Das Anpaddeln 2020 fällt aus. Aufgrund der Corona-Krise verzichtet der Kanu-Club Grevenbroich erstmals in seiner Vereinsgeschichte auf die Traditionsveranstaltung zum Saisonauftakt. „Die für den 28. März geplante Paddeltour von Bedburg bis zum Bootshaus entfällt ersatzlos“, teilt KCG-Vorsitzender Karl-Peter Reinders den Vereinsmitgliedern mit. „Es ist unsere Pflicht, auf das Coronavirus zu reagieren. Wir folgen damit aus bekanntem Anlass den allgemeinen Empfehlungen von Bund, Land, Kreis und Stadt. Alles andere wäre unverantwortlich.“ Reinders hatte sich zuvor mit Vorstandsmitgliedern und Trainern kurzgeschlossen. Für den Vereinschef gilt: „Die Gesundheit hat oberste Priorität.“Zeitgleich hatte auch der Deutsche Kanu-Verband seinen Mitgliedsvereinen empfohlen, vorläufig bis Ostern den Wettkampfbetrieb einzustellen und alle geplanten Gemeinschaftsfahrten oder Unternehmungen bis einschließlich Ostermontag abzusagen. „An die DKV-Vorgabe halten wir uns“,so Reinders weiter. Mit dem Verzicht aufs Anpaddeln stellt der KCG mit sofortiger Wirkung auch jedwedes Training auf dem Wasser und in der Halle ein. Zur Dauer kann Karl-Peter Reinders aktuell nichts sagen. Fakt ist, alle städtischen Gebäude sind ab sofort bis mindestens 19. April 2020 geschlossen, einschließlich der Turnhallen und Bäder. Außensportanlagen sind für den Vereinssport ebenfalls geschlossen. Und weiter heißt es auf der städtischen Homepage: „Die Stadt Grevenbroich empfiehlt, auch alle privaten beziehungsweise vereinseigenen Sportanlagen zu schließen.“Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, hat die Stadt einen Maßnahmenkatalog auf ihrer Homepage (www.grevenbroich.de) zusammengestellt. Weitere Infos zur aktuellen Situation gibt es unter anderem auch beim Rhein-Kreis Neuss (www.rhein-kreis-neuss.de) unter dem Stichwort Corona oder unter Kreisgesundheitsamt.

Frühjahrsputz am Bootshaus vom 7. März 2020

(-wi) Einmal im Jahr ruft die Stadt Grevenbroich zum Frühjahrsputz auf. Jedes Mal sind dann zwischen 1200 und 1500 Ehrenamtler mit von der Partie. Und auch die Mitglieder vom Kanu-Club Grevenbroich lassen sich nicht zweimal bitten. Für sie ist es seit Jahren guter Brauch, die Gemeinschaftsaktion tatkräftig zu unterstützen. 15 Paddler trafen sich am Samstag bei bestem Frühlingswetter zum Aufräumen. Unter der Regie von KCG-Geschäftsführer Jens Reibiger und Hauptausschuss-Sprecher Sepp Schuhmacher wurde die Bootshalle ausgeräumt, um dort zunächst „klar Schiff“ zu machen. Danach strömten die Kanu-Sportler aus, um die Erft-Böschung von Müll zu befreien. Gedankenlos weggeworfene Verpackungen wie Papierfetzen, leere Plastikflaschen oder zertretene Dosen gehörten zu den „Fundstücken“ der fleißigen Müllsammler. „Da die Erft aktuell extrem viel Wasser führt, gab es im Böschungsbereich nicht ganz so viel zu tun, wie in den Vorjahren“, zog Jens Reibiger eine positive Bilanz.

Die stadtweite Aufräumaktion wurde auch in dieses Mal wieder federführend von Ralf Dietrich (Umweltzentrum Schneckenhaus) gesteuert. Er übernahm im zehnten Jahr die Organisation.

Ausrüstung: Die Ehrenamtler wurden von der Stadt mit Handschuhen und Müllsäcken ausgestattet. Foto: Verein/Ruth Wiedner-Runo
Frühjahrsputz: Absprache vorm Einsatz. Foto: Verein/ Ruth Wiedner-Runo
Gut gelaunte Helfer: Aufräumen kann auch Spaß machen. Foto: Verein/Ruth Wiedner-Runo

In Aktion: KCG-Geschäftsführer Jens Reibiger. Foto: Verein/Ruth Wiedner-Runo
Stillleben: Ein Besen-Pärchen wartet auf Einsatz. Foto: Verein/Ruth Wiedner-Runo

Frühling am Bootshaus vom 3. März 2020

Auch am KCG-Bootshaus: „Grevenbroich blüht auf“. Foto: Verein / Ruth Wiedner-Runo 

(-wi) Ein leuchtend gelbes Narzissen-Band am Bootshaus lockt bereits den Frühling. Wunderschön! Im zurückliegenden Herbst gab’s für die Grevenbroicher Vereine – also auch für den Kanu-Club – einige Hundert Blumenzwiebel. Victor Göbbels hatte erneut für die stadtweite Aktion „Grevenbroich blüht auf“ geworben und sackweise Narzissen-Zwiebel verteilt.  Da ließ sich der  KCG  nicht  zweimal bitten: Geschäftsführer Jens Reibiger trommelte einige Ehrenamtler für eine spontane Pflanzaktion zusammen. Das leuchtende Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen. Die Frühjahrsblüher gilt es aktuell am Bootshaus und entlang der Slalomstrecke zu bewundern. Und wer sich jetzt noch mehr für Optik und Sauberkeit  rund um das KCG-Domizil engagieren  möchte, ist am Samstag (7. März) zum traditionellen Frühjahrsputz willkommen.  Die KCG-Mitglieder treffen sich um 9 Uhr. Für Vereinschef Karl-Peter Reinders ein guter Brauch: „Wenn die Stadt Grevenbroich zum Frühjahrsputz aufruft, sind wir Paddler wie jedes Jahr dabei.“ 

Narzissen-Leuchten: Ein üppiges Blumenband ziert das Erft-Ufer entlang der Slalomstrecke. Foto: Verein / Ruth  Wiedner-Runo

Arbeitseinsatz am Bootshaus vom 31. Januar


Beton-Box-Aktion soll Wildparker stoppen

(-wi) Ehrenamtlicher Einsatz wird seit Jahren im Kanu-Club Grevenbroich großgeschrieben – und das nicht nur, wenn es um das Trainingsangebot geht. Vor gerade mal zwei Wochen hatte KCG-Chef Karl-Peter Reinders bei der Jahreshauptversammlung die ersten Schritte zur erforderlichen Bootshaus-Sanierung vorgestellt, dazu gehörte auch, fremdes „Wildparken“ vor dem Bootshaus zu unterbinden. Die Findlinge, die bislang Fremde an der Durchfahrt hindern und vom Parken vor den Bootshallentoren abhalten sollten, wurden immer wieder verschoben und nicht selten auch in der Erft versenkt.

In Aktion (v.l.): Walter Gehlen, Stefan Rolfes und Fred Runo. Foto: Verein/Ruth Wiedner-Runo

Damit soll jetzt Schluss sein: Der Hauptausschuss hatte sich kurzfristig für eine Beton-Box-Aktion ausgesprochen. „Wir wollen mit den beiden Boxen und einer Absperrkette das Problem in den Griff bekommen“, hofft Reinders auf Erfolg.

Arbeitseinsatz am Bootshaus (v.l.): Karl-Peter Reinders und Walter Gehlen. Foto: Verein/Ruth Wiedner-Runo


Für die Mega-Klötze hatte Alt-Meister Walter Gehlen im Vorfeld für eine quadratische Beton-Sperre gesorgt. Am 31. Januar wurden die Teile dann vor Ort montiert und mit Beton aufgefüllt. Nach gut drei Stunden konnte der Arbeitseinsatz von Karl-Peter Reinders, Walter Gehlen, Fred Runo, Stefan Rolfes und Klaus Müller zunächst abgeschlossen werden.

Damit der Abstand auch stimmt: Klaus Müller mit der Messlatte. Foto: Verein/Ruth Wiedner-Runo

Mittlerweile haben die beiden Boxen auch noch einen wasserdichten Wetterschutz, damit der Beton trocknen und aushärten kann. Ende Februar wird die Einschalung entfernt und die Absperrkette montiert. Im Frühjahr soll der Beton dann noch einen freundlichen Anstrich erhalten. Ob die Beton-Boxen aus Sicherheitsgründen noch mit rot-weißen Hinweisschildern gekennzeichnet werden, wird der Hauptausschuss in seiner nächsten Sitzung entscheiden.

Der Wetterschutz ist auch fertig: So kann der Beton aushärten. Foto: Verein/Karl-Peter Reinders

SUP kennen lernen..

Für alle die, die schon immer mal daran gedacht haben, SUP (Stand Up Paddeling) ausprobieren zu wollen, soll es jetzt beim Kanu Club Grevenbroich die Gelegenheit dazu geben.

An den Freitags-Terminen 17.o4., 29.o5. und 19.o6 wollen wir allen interessierten Menschen die Möglichkeit geben, einmal das Fahren auf einem SUP auszuprobieren. Dazu heißen wir alle neugierigen Abenteurer von 17:oo bis 19:oo Uhr an unserem Bootshaus willkommen.

An den Sonntagen o3.o5, 17.o5. und 28.o6. werden wir mit den SUPs auf Tour gehen und einige Flüsse oder Seen in der näheren Umgebung erkunden. Hierzu sind alle – auch Vereinsfremde mit eigenen SUPs – eingeladen, die auch etwas längere Strecken sicher auf dem Brett stehen. Damit wir diese Touren je nach Gruppengröße und Kenntnisstand planen können, brauchen wir hier eine Anmeldung unter sup(ätt)erftkanu.de.

Voraussetzung für das Paddeln auch mit dem SUP ist sicheres Schwimmen….